Kristinas Blog
Bitte zieh dir nicht jeden Schuh an!
Das ist wichtig. Auch im Dualseelenprozess. Das Gesetz der Resonanz heißt NICHT, dass du für alles verantwortlich bist, was dir widerfährt. Du bist nicht schuld daran, wenn einer dich verlässt oder schlecht behandelt.
In der spirituellen Szene wird so gern gesagt, dass du mit deiner Energie all das anziehst, was sich in deinem Leben ereignet. Dass sich deine Energie gleichsam durch das, was dir widerfährt, manifestiert. Ich finde das bei genauerem Hinsehen ziemlich überheblich und alles andere als licht- und liebevoll. Wollen wir das tatsächlich zu einem krebskranken Menschen sagen?! Oder jemandem, der einen schweren Unfall hatte?! Oder jemandem, der vor Krieg aus seiner Heimat flüchten muss?! Das entbehrt der Liebe und des Mitgefühls.
Was bedeutet das Gesetz der Resonanz im Dualseelenprozess?
Das Gesetz der Resonanz heißt nicht, dass du genau das bekommst, was du anziehst.
Nein, wenn deine Dualseele oder dein Gefühlsklärer sich zurückzieht, dich schlecht behandelt, dich ignoriert, dich verlässt – was auch immer –, dann zeigt das erst einmal, dass er sich so verhält, wie er das gewohnt ist. Es offenbart seine Muster, seine Haltung im Leben. Es ist seine Entscheidung, sein Verhalten, sein Wille.
Wichtig ist dabei vielmehr: Was macht sein Verhalten mit dir? Was löst es in dir aus, wenn er dich wegstößt? Welche Emotionen und Gefühle zeigen sich und überrollen dich eventuell sogar? Sprich: Was triggert dich? Und das hat immer mit dir und deinen Mustern zu tun.
Das Gesetz der Resonanz bedeutet im Dualseelenprozess vor allem eines: Du fühlst dich durch deine Dualseele oder deinen Gefühlsklärer so immens verletzt, weil du schon öfter in deinem Leben weggestoßen und nicht um deiner selbst willen angenommen wurdest – vor allem als Kind, aber auch später. Und genau aus diesem Grund gehst du mit ihm und seinem Verhalten auch auf einer tieferen Ebene in Resonanz. Deine Verletzungen und Wunden werden dir so lange und in so unterschiedlicher Art und Weise gespiegelt werden, bis du sie selbst heilst.
Aber verantwortlich für das Verhalten deiner Dualseele bist nicht du, sondern nur sie oder er. Du bist nur für dich, dein Verhalten, deine Gefühle, dein Sein verantwortlich. Und das gilt auch angesichts der seelisch-energetischen Verbindung zwischen euch. Vermischt da bitte nichts – das ist nicht hilfreich!
Was genau spiegelt dir der andere durch sein Verhalten?
Er spiegelt dir eine Wiederholungssituation. Er spiegelt dir, dass du schon früher Verlust und Trennung als großen Schmerz erfahren hast, ein Schmerz, mit dem du wahrscheinlich alleine warst, bei dem dich niemand wirklich gehalten hat. Er zeigt dir durch sein Verhalten, dass du in deinem tiefsten Inneren davon überzeugt bist, der Liebe gar nicht wert zu sein.
Was braucht es in dieser Situation als Erstes?
Ein Stopp. Eine Grenze. Ein „Jetzt reicht es, ich lasse mich nicht schlecht behandeln!“
Diese Situation braucht deine klare Haltung. Und das unmissverständlich. Lass dich bitte nicht einlullen in dem für Dualseelen so typischen On-off. Glaub nicht jedes Wort, jede Äußerung deiner Dualseele, sondern beobachte genau, wie er oder sie sich verhält. Im Dualseelenprozess zählen Worte nicht viel, die sind schnell gesprochen, es zählt nur, ob jemand tatsächlich in seinem Leben etwas ändert.
Was verlangt diese Situation noch von dir?
Du bist aufgefordert, deine eigene Geschichte anzusehen und sehr wahrscheinlich deine Kindheitstraumata zu heilen. Dein Körpergedächtnis, all deine Zellen und ihre seelisch wirksame Feinstofflichkeit, dein offenes verletztes Herz geben dir jetzt die Gelegenheit dazu. Wenn du dich deinen Traumata stellst, kann das ein sehr heilsamer Prozess werden.
Verstehst du, was das Verhalten deiner Dualseele bedeutet, wirst du dich dir selbst zuwenden. Und damit auch allen schmerzhaften Themen in deinem Leben, die ursächlich nichts mit deiner Dualseele oder mit deinem Dualseelenschmerz und deinem Liebeskummer zu tun haben.
Begegne dir selbst voller Selbstliebe – und setze Grenzen!
Das eine hängt mit dem anderen zusammen: Sag Nein, wenn es notwendig ist, und sag zu dir ein inneres Ja. Und suche dir bei Bedarf Hilfe! Das ist ein wichtiger Schritt, denn nun darfst du mit dir selbst so sanft, so achtsam und so verständnisvoll umgehen, wie du es schon früher gebraucht hättest. Sei dir selbst die liebende Mutter und der beschützende Vater!
Willst du wissen, wie du konkret Grenzen setzen und dir mit Selbstliebe begegnen kannst, dann „arbeite“ mit meinem Buch „Ein gehäutetes Herz. Was tun bei Liebeskummer und Dualseelenschmerz“ oder oder schau in mein anderes Buch „Das neue Handbuch für Dualseelen und alle (unglücklich) Liebenden“! Oder buche eine Beratung bei mir unter: info@liebesleiden.de – ich freu mich auf dich!
© Kristina Grasse, Februar 2026
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Foto von Chezbeate, pixabay
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